2066 Kröten, Molche und einige Frösche wurden im Frühling 2017 über die Bergwaldstrasse getragen und damit gerettet

Weibliche Kreuzkröte, Foto: M. Klempp

BUND-MitarbeiterInnen, Ehrenamtliche des BUND und weitere TierschützerInnen haben vom 4. März 2017 bis 27. April 2017 insgesamt 2066 Kröten, Molche und einige Frösche über die Bergwaldstrasse getragen und damit gerettet. Dabei war auch eine der äusserst seltenen und streng geschützten Kreuzkröten. 119 tote Tiere wurden leider auch gezählt.
Jeweils am Morgen und Abend oder gar in der Nacht wurden in 291 Stunden die Tiere aus den Eimern des Krötenzauns auf der Seite des Bergwaldes gesammelt und zum Baggersee getragen. Wahrscheinlich waren es sogar mehr Stunden, da manche HelferInnen ihre Zeiten nicht aufgeschrieben haben. Die Zeiten wurden aufgewendet, um die Tiere einzusammeln und über die Straße zu tragen, die Zeiten zum Malen und Aufstellen der Warnschilder sind ebenfalls enthalten. Einen großen Anteil am Zeitaufwand nahm das Aufstellen und die Wartung der Krötenzäune in Anspruch. Die Berufstätigen unter der HelferInnen, auch einige Ältere mit Wirbelsäulenproblemen gingen zeitenweise bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Der erhebliche Zeitaufwand für das Erstellen des Sammelformulars, für die Auswertung und Dokumentation sowie für die Organisation der HelferInnen umfasst ca. 50 Stunden und ist hier nicht miteingerechnet.
Hier ist die ausführliche Dokumentation unserer Aktion

Krötenwanderung auf der Bergwaldstrasse in Pfullendorf

Achtung, Krötenwanderung

Der BUND Ortsverband bittet darum in den kommenden 3-4 Wochen vor allem nachts auf die Durchfahrt der Strecke Bergwaldstraße entlang des Baggersees zu verzichten.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwachen die Kröten, Molche und Frösche aus der Winterstarre und machen sich auf die Wanderschaft. Sie suchen das Gewässer, in dem sie selbst geboren wurden. Dort wollen sie ihre Eier ablegen. Um den Winter zu überleben und den zum Teil eisigen Temperaturen zu trotzen, wandern die Kröten im Herbst in die Wälder, graben sich in Erdlöcher ein oder verbringen den Winter in einer Höhle.

Sobald die Temperaturen wieder im milderen Bereich liegen, ab etwa fünf Grad, machen sie sich auf den Weg zu ihrem Laichplatz. Doch die Wanderung ist gefährlich, weil die Tiere nachts Straßen überqueren müssen. Damit sie das unbeschadet tun können, sind sie auf unsere Hilfe und Ihre Rücksichtnahme angewiesen.

Wir bedanken uns für ihr Verständnis!!!

 

Achtung, Krötenwanderung!!!!!!

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwachen Kröten, Molche und Frösche aus der Winterstarre und sie machen sich auf die Wanderschaft. Sie suchen das Gewässer, in dem sie selbst geboren wurden. Dort wollen sie ihre Eier ablegen. Um den Winter zu überleben und den zum Teil eisigen Temperaturen zu trotzen, wandern die Kröten im Herbst in die Wälder, graben sich in Erdlöcher ein oder verbringen den Winter in einer Höhle. Wie alle Amphibien stehen Kröten unter Naturschutz.

Sobald die Temperaturen im Frühling wieder im milderen Bereich liegen, ab etwa fünf Grad, graben sich die Kröten aus und machen sich auf den Weg zu ihrem Laichplatz. Doch die Wanderung ist gefährlich, weil die Tiere vor allem in der Dämmerung und nachts unterwegs sind. Außerdem benötigen sie einige Kilometer und müssen oft Straßen überqueren, um überhaupt ihren Laichplatz erreichen zu können. Autos sind die Hauptfeinde der Kröten! Darum werden viele Strassen in der Zeit der Krötenwanderung gesperrt.

Um sie sie sicher auf die andere Straßenseite bringen zu können, werden wir Krötenzäune anschaffen für Pfullendorf und Umgebung. Helfer/innen kümmern sich dann täglich um die Kröten.

Helfer/innen sind gerne willkommen!!!

Nackt und nass und manchmal quakt´s

Großaufnahme eines Frosches
Foto: W. Willner

Wer kennt sie nicht, diese Verwandlungskünstler: Sowohl im Wasser als auch an Land sind sie zu Hause, und manche machen sich durch lautes Quaken bemerkbar.

Frösche, Kröten und Unken, Molche und Salamander gehören zur faszinierenden Welt der Amphibien, auch Lurche genannt. Insgesamt gibt es 21 heimische Arten.

Vor allem während der Laichzeiten sind die Lurche in Gefahr: Jedes Jahr werden Tausende Kröten und Frösche während ihrer Wanderungen Opfer des Straßenverkehrs.

Aber nicht nur der Verkehr bedroht die Amphibien: Noch problematischer ist die Zerstörung von Lebensräumen und Laichgewässern und die zunehmend eintönige Landschaft. Denn die Lurche können langfristig nur überleben, wenn ihre Lebensräume erhalten bleiben. Der Alpen-Kammmolch und die Rotbauchunke sind unmittelbar vom Aussterben bedroht, mancherorts sogar schon verschwunden. Viele andere Populationen sind bedenklich zurückgegangen. Wie stark die verschiedenen Arten bedroht sind, belegt die Rote Liste.



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