Offener Brief an EU-Kommission, EU-Rat und EU-Parlament

Wir unterstützen diese Aktion und unterzeichnen den offenen Brief. Es ist unglaublich, dass es den Aktivisten in Korbach gelungen ist, innerhalb von kurzer Zeit viele Gruppen und Umweltverbände aus ganz Europa und der Welt dazu zu kriegen, ein gemeinsames Papier an EU-Kommission, EU-Parlament, EU-Rat sowie jeweilige Regierungen zu unterschreiben. Zudem wird in dem offenen Brief explizit auf die Korbacher Resolution verwiesen.
- Offener Brief in deutsch und in englisch.

Das ist ein erstes echtes Signal in Richtung unserer politischen Entscheidungsträger, gerade auch im Hinblick auf die EU-Parlamentswahlen am 25. Mai 2014. Fracking und TTIP muss zum Thema im Wahlkampf werden.
 
Anbei die deutsche und englische Version als pdf. Alle anderen Übersetzungen sind hier.
Bitte stellt den offenen Brief auf eure Homepages und versendet ihn an
 
1. alle Medienkontakte (Presse, facebook, twitter ...)
2. alle deutschen/internationalen politischen Entscheidungsträger, die ihr für relevant haltet und
3. alle Bekannten und Verwandten
 
Es wäre sehr gut wenn
der EU-Kommissions-Präsident, Jose-Manuel Barroso
(jose-manuel.barroso@ec.europa.eu)
der EU-Rats-Präsident, Hermann van Rompuy
(press.president@consilium.europa.eu)
und EU-Parlaments-Präsident, Martin Schulz
(martin.schulz@europarl.europa.eu)

ebenfalls den offenen Brief möglichst oft per Email zugesandt bekämen.

Schiefergasgewinnung in der EU

Auf dieser Homepage der Heinrich-Böll-Stiftung werden die aktuellen Diskussionen innerhalb der EU dargestellt mit einer Sammlung von vielenn Dokumente. Ganz unten auf der Seite ist auch der Link zur neuen Studie mit Friend of the Earth Europe und BUND "Ressourcenschwindel Schiefergas".

Umweltverträglichkeitsprüfung UVP wird im Europäischen Parlament diskutiert

In erster Lesung wurde am 9.10.2013 ganz knapp für die UVP beim Fracking gestimmt, Details.

Die Europäische Kommission befragt Bevölkerung, Firmen, Behörden zu Fracking

Dieser Online-Fragebogen richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen und Behörden, um ein Meinungsbild zur Förderung unkonventioneller fossiler Brennstoffe mittels Fracking zu erhalten. Die Umfrage kann anonym oder mit Namen beantwortet werden. Ein Tipp: oben rechts können Sie mit dem pdf-Symbol den ganzen Fragebogen runterladen, anschauen, überlegen und dann online ausfüllen.

Schon jetzt fordert der EU-Kommisar für Energie Günther Oettinger in seinem Artikel vom 28.12.2012 Probebohrungen für Schiefergas mit Fracking. Im ganzen Gebiet Bodensee-Oberschwaben basieren die Fracking-Planungen auf den Schiefervorkommen, während in Niedersachsen das Erdgas aus Sandstein gefördert wird.
Oettinger unterstützt ebenfalls die Atomindustrie in einem Interview, indem er noch 40 Jahre lang Atomstrom prophezeit. Hat er aus Tschernobyl, Fukushima, Asse nichts gelernt? Sieht er nicht die Erfolge und gesellschaftlichen sowie ökologischen Vorteile der erneuerbaren Energien?

Konservative wollen Fracking und stimmen im EU-Parlament gegen Fracking-Verbot

Das Fracking-Verbot wurde am 21.11.2012 durch die konservative Mehrheit abgelehnt, auch von unserer EU-Abgeordneten Elisabeth Jeggle. Und dies obwohl die ENVI-Studie des europäischen Parlaments die vielfachen Gefahren und Risiken der Fracking-Technologie darstellt und vor Fracking warnt.

Mit 391 Stimmen, bei 262 dagegen und 37 Enthaltungen, lehnte das Parlament den Änderungsantrag einer Reihe von Abgeordneten verschiedener Fraktionen ab, die die Mitgliedstaaten dazu drängen wollten, keine neuen Fracking-Aktivitäten in der EU zu genehmigen. Hier ist die Pressemitteilung und der Kommentar von Sabine Wils (GUE-NGL) sowie das Abstimmungsverhalten der deutschen EU-ParlamentarierInnen auf der Homepage von Sven Giegold (Greens/EFA) und hier bei votewatch

Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit: 2011/2308(INI)
...empfehlen die Abgeordneten des Umweltausschusses eine "gründliche Analyse" des EU-Rechtsrahmens insbesondere hinsichtlich der Erschließung und Gewinnung von nicht konventionellen fossilen Brennstoffen. Die von Boguslaw Sonik (EVP, PL) für den Umweltausschuss verfasste Resolution wurde mit 562 Stimmen angenommen, bei 86 Gegenstimmen und 43 Enthaltungen.

Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie:  2011/2309(INI)
Jedes EU-Mitglied hat das Recht, selbst zu entscheiden, ob es Schiefergas fördert, heißt es in der Entschließung des Energieausschusses, die von Niki Tzavela (EFD, EL) verfasst und mit 492 Stimmen verabschiedet wurde, bei 129 Gegenstimmen und 13 Enthaltungen. In jedem Fall sei ein "stabiler Rechtsrahmen" für alle Schiefergasaktivitäten nötig, auch für hydraulische Aufbrechverfahren.



Sie möchten gern Kontakt mit uns aufnehmen?

BUND-Geschäftsstelle
Rossmarktgasse 4

88630 Pfullendorf

Tel. 07552/91091

Öffnungszeiten:
Montag      8-17 Uhr
Dienstag    8-17 Uhr

 

 

Foto: BUND
Suche