Das 2. Gutachten des Umweltbundesamtes zu Fracking vom 30.7.2014

Am 30.7.2014 wird der 2. Teil des Fracking-Gutachten des Umweltbundesamtes veröffentlicht. Es umfasst folgende Themen:

  • Grundwassermonitoringkonzept,
  • Frackingchemikalienkataster,
  • Entsorgung von Flowback,
  • Forschungsstand zur Emissions- und Klimabilanz,
  • induzierte Seismizität,
  • Naturhaushalt,
  • Landschaftsbild,
  • biologische Vielfalt

Dazu gibt auch Handlungsempfehlungen aber wir fordern weiterhin ein Verbot.

 

 

Gutachten des BMU

Am 6.9.2012 ist das lange erwartete Gutachten des Bundesumweltministeriums erschienen zu: "Umweltauswirkungen von Fracking bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten. Risikobewertung, Handlungsempfehlungen und Evaluierung bestehender rechtlicher Regelungen und Verwaltungsstrukturen". Hier ist die gemeinsame Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA) und das komplette Gutachten, das 466 Seiten umfasst, sowie die Kurzfassung mit 35 Seiten.

Gutachten NRW

Am 31.08.2012 wurde das „Gutachten mit Risikostudie zur Exploration und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten in Nordrhein-Westfalen (NRW) und deren Auswirkungen auf den Naturhaushalt insbesondere die öffentliche Trinkwasserversorgung“ veröffentlicht, hier die Kurzfassung

Das NRW-Umweltministerium hatte in Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium ein Konsortium mit der Erstellung eines Gutachtens mit Risikostudie zur Exploration und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten in NRW beauftragt. Dazu gibt es weitere Protokolle und Präsentationen.

Weiter Studien und Präsentationen liefern Informationen zu Risiken und Gefahren von Fracking

Vom Europäischen Parlament stammt die ENVI-Studie von 2011 zu "Auswirkungen der Gewinnung von Schiefergas und Schieferöl auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit".

Der Fracking-Spezialist und Gutachter Werner Zittel hat 2012 in der ASPO-Studie seine wichtige Zusammenfassung zu Fracking von 2010 erweitert und aktualisiert.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe BGR in Hannover untersucht im Auftrag der Bundesregierung im Niko-Projekt das Schiefergaspotential. noch bis ins Jahr 2015.

 

 

 

 



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