BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Tierfabriken in unserer Region

Zwischen Pfullendorf und Ostrach wird in Hahnennest ein Stall für 1000 Milchkühe geplant. Nach dem veralteten Motto aus dem letzten Jahrhundert "Wachsen oder weichen"  werden immer mehr Ställe der "Tierproduktion", also Tierfabriken, geplant und gebaut. Wir stellen viele Fragen:

Was bedeutet Massentierhaltung für die Tiere und für Wasser, Böden, und Luft?
Wieviele Tiertransporte gibt es und wohin?
Wie sieht es mit artgerechter Tierhaltung aus?
Wo landen die etwa 1000 Kälber, die jedes Jahr geboren werden müssen, damit eine Hochleistungskuh riesige Mengen von Milch gibt?
Wieso lebt eine Milchkuh in der Tierfabrik nur noch 4-5 Jahre und dann kommt der Schlachthof? Link
Wieso darf eine Kuh nicht länger leben, nämlich bis zu 15-20 Jahre lang?

600 Unterschriften gegen diese Tierfabrik wurden im Februar an das Landwirtschaftsamt in Sigmaringen übergeben zur Weiterleitung an das Regierungspräsidium Tübingen und das Umweltministerium in Stuttgart.
Diese Online-Petition gegen das Projekt läuft seit Mitte 2015, Link.

Wir wollen nicht das Gülle-Klo von Baden-Württemberg werden, also aktiv werden!
Der BUND in Brandenburg liefert viele Informationen und Dokumente hier.
Der BUND Bundesverband zum Thema Massentierhaltung.
Der BUND Niedersachsen gibt hier Tipps gegen Tierfabriken.
Jedes Jahr kommen Mitte Januar immer mehr Menschen zur Grossdemo nach Berlin unter dem Motto: "Wir haben es satt!"
CAMPACT hat die Kampagne "Keine Gülle ins Trinkwasser!"
Hier ist der Link zur Grundwasserdatenbank von Baden-Württemberg
Tierfabriken und Agrargas verursachen in Niedersachsen erhöhte Nitratwerte und gefährden die Gesundheit von Mensch und Tier, Link.

In Bad Dürrheim wurde bisher eine Schweinefabrik zur Qualzucht von Ferkeln verhindert, Link zur Bürgerinitiative. Wir sehen ... Widerstand wirkt!

Hier ist der Link zum Bodenatlas mit Download
Hier ist der Link zum Fleischatlas mit Download

Aber nicht nur Kühe und Kälber leiden:
Für den Export in die Schweiz werden 4 weitere Anlagen für Bruteier von einem Investor geplant zu der bereits bestehenden in Pfullendorf. Ein Stall umfasst etwa 17500 Bruthennen und 1500 Hähne, siehe Artikel.
Zitat S. Käppeler: "Wer Weltmarkt will, der bekommt ihn auch. Wer ihn nicht haben will, der muss in die Schweiz gehen."

Wir gehen nicht in die Schweiz! Bleibe im Land und wehre Dich täglich!

 

 

 

Quelle: http://pfullendorf.bund.net/themen_und_projekte/tierleid_tierfabriken_massentierhaltung/massentierhaltung_in_unserer_region/