Was kann ich als VerpächterIn gegen Massentierhaltung tun?

 

Viele GegnerInnen der Massentierhaltung besitzen Äcker und Wiesen, die sie nicht selbst bewirtschaften und darum verpachtet haben. Wer seine Grundstücke verpachtet, sollte die Böden in einem guten Zustand erhalten und Schadstoffe vermeiden. Alle GrundeigentümerInnen sind ausserdem verantwortlich für ihre Grundstücke, wenn Umweltschäden entdeckt werden und diese nicht dem Pächter nachgewiesen werden können. Wer kennt schon die Ergebnisse der Bodenproben bei verpachteten Grundstücken? Hier ist der Flyer zum Download.

Folgende Massnahmen können die Erhaltung der Bodenqualität erhalten und fördern:

  • jetzt neu entscheiden, an wen das Land in Zukunft verpachtet wird

  • prüfen der Pachtverträge, wann kann gekündigt werden, wie sind die Fristen?

  • lieber an Biobetriebe und bäuerliche Kleinbetriebe verpachten

  • Produktion von gesunden Nahrungsmitteln geht vor Anbau von Energierohstoffen, den NAWARO = nachwachsende Rohstoffen

  • Betriebe mit geringem Einsatz von chemisch/synthetischen Spritz- und Düngemitteln bevorzugen

  • mindestens dreigliedrige Fruchtfolge verlangen

  • die Verwendung von Klärschlamm im Pachtvertrag verbieten

  • im Pachtvertrag gentechnisch veränderte Organismen verbieten

  • im Pachtvertrag die Verwendung von Gärresten aus Biogasanlagen ausschliessen

  • Glyphosat (Round up) auf dem Grundstück verbieten

 



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